Team

Dr. med. vet.

Stephan Leisengang

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Curriculum Vitae

Stephan Leisengang ist am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie des Universitätsklinikums Essen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) und Dozent tätig. Im April 2016 schloss er das Studium der Veterinärmedizin an der Justus-Liebig-Universität (JLU) in Gießen ab und erhielt die tierärztliche Approbation. Anschließend begann er seine wissenschaftliche Arbeit am Institut für Veterinär-Physiologie und -Biochemie, an dem er 2019 promovierte. In den folgenden zwei Jahren führte er seine Arbeit am Institut als Postdoc und Dozent fort, erwarb das Zertifikat für Hochschuldidaktik des Hochschuldidaktischen Netzwerkes Mittelhessen (HDM) und absolvierte erfolgreich die Prüfung zum Fachtierarzt für Physiologie. Seit November 2021 ist er am Universitätsklinikum in Essen tätig.

Interessen

Mein Forschungsinteresse liegt in der Interaktion zwischen Immun- und Nervensystem im Zusammenhang mit akuten und chronischen Schmerzen. In den letzten Jahren habe ich mich dabei vor allem mit der Etablierung und dem Einsatz von in vitro Methoden, wie neuro-glialen Primärzellkulturen, zur Untersuchung zellulärer Mechanismen der Neuron-Glia-Immun-Interaktion sowie möglicher neuer Therapieansätze beschäftigt. In meinen aktuellen Projekten untersuche ich den Einfluss körpereigener schmerzhemmender Mechanismen und deren Rolle bei Placebo-Effekten im Tiermodell. Ziel dieser Studien ist es, durch klassische Konditionierung erlernte analgetische Effekte abzurufen und zugrundeliegende Mechanismen innerhalb des zentralen und peripheren Nervensystems zu untersuchen. Ein besonderes Interesse habe ich an der translationalen Forschung, um zu einer besseren Übertragbarkeit von Studienergebnissen zwischen Grundlagenforschung sowie human- und veterinärmedizinisch-klinischer Forschung beizutragen.

Aktuelle Forschungsprojekte

Mechanismen der konditionierten Analgesie in Tiermodellen von inflammatorischen und neuropathischen Schmerzen

Einfluss des epiduralen Fettgewebes auf das lokale Entzündungsgeschehen beim Cauda equina Syndrom des Hundes

Ausgewählte Publikationen

Nürnberger F, Rummel C, Ott D, Gerstberger R, Schmidt MJ, Roth J, Leisengang S (2022). Gabapentinoids suppress lipopolysaccharide-induced interleukin-6 production in primary cell cultures of the rat spinal dorsal horn. [under review]

Leisengang S, Heilen LB, Klymiuk MC, Nürnberger F, Ott D, Wolf-Hofmann K, Gerstberger R, Rummel C, Schmidt MJ, Arnhold S, Roth J (2022). Neuroinflammation in Primary Cultures of the Rat Spinal Dorsal Horn Is Attenuated in the Presence of Adipose Tissue-Derived Medicinal Signalling Cells (AdMSCs) in a Co-cultivation Model. Mol Neurobiol 59 (1): 475-494; DOI: 10.1007/s12035-021-02601-9

Nürnberger F, Leisengang S, Ott D, Murgott J, Gerstberger R, Rummel C, Roth J (2021). Manifestation of lipopolysaccharide-induced tolerance in neuro-glial primary cultures of the rat afferent somatosensory system. Inflamm Res 70 (4): 429-444; DOI: 10.1007/s00011-021-01440-7

Leisengang S, Nürnberger F, Ott D, Murgott J, Gerstberger R, Rummel C, Roth J (2020). Primary culture of the rat spinal dorsal horn: a tool to investigate the effects of inflammatory stimulation on the afferent somatosensory system. Pflugers Arch - European Journal of Physiology 472 (12): 1769-1782; 0.1007/s00424-020-02478-y

Leisengang S, Ott D, Murgott J, Gerstberger R, Rummel C, Roth J (2018). Primary Cultures from Rat Dorsal Root Ganglia: Responses of Neurons and Glial Cells to Somatosensory or Inflammatory Stimulation. Neuroscience 394: 1-13; DOI: 10.1016/j.neuroscience.2018.10.018

Über uns

Das Institut für Medizinische Psychologie wurde 1978 gegründet und gehört zu den vorklinischen Abteilungen des Universitätsklinikums Essen. Seit Oktober 1997 steht es unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Schedlowski.

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