Team


Curriculum Vitae
Dr. rer. nat. Laura Heiß-Lückemann ist Postdoc am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie des Universitätsklinikums Essen. Seit 2024 forscht sie zudem als Principal Investigator im SFB 289 „Treatment Expectation“ zu den neurobiologischen Mechanismen negativer Behandlungserwartungen.
Nach ihrem Biologiestudium in Gießen schloss sie 2013 ihren Master in Medizinischer Biologie an der Universität Duisburg-Essen ab. In ihrer Dissertation am Institut untersuchte sie die Mechanismen und klinische Relevanz der konditionierten Immunsuppression in einem Modell der rheumatoiden Arthritis bei Ratten.
Interessen
Mein Forschungsschwerpunkt liegt auf der bidirektionalen Kommunikation zwischen dem zentralen Nervensystem und dem peripheren Immunsystem. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Frage, wie assoziative Lernprozesse (klassische Konditionierung) physiologische und immunologische Reaktionen beeinflussen. Aufbauend auf Forschungsarbeiten zu gelernter Immunsuppression und Extinktionslernen im SFB 1280 untersuche ich derzeit im SFB 289 (Projekt A10) die neurobiologischen und molekularen Grundlagen negativer Behandlungserwartungen.
Mithilfe tierexperimenteller Ansätze untersuche ich die neuronalen und immunologischen Mechanismen negativer Behandlungserwartungen. Im Fokus stehen die Kommunikation zwischen Gehirn und Immunsystem sowie die Rolle inflammatorischer Prozesse, spezifischer Hirnregionen und Immunbotenstoffe. Ziel ist es, die Verträglichkeit klinischer Therapien langfristig zu verbessern.
Ausgewählte Publikationen
Leisengang S, Schedlowski M., Hadamitzky M, Lückemann L (2022) Taste-Associative Learning in Rats: Conditioned Immunosuppression with Cyclosporine A to Study the Neuro-Immune Network. Curr Protoc. 2: e573.
Lückemann L, Hetze S, Hörbelt T, Jakobs M, Schedlowski M, Hadamitzky M (2021) lncomplete reminder cues trigger memory reconsolidation and sustain learned immune responses. Brain Behav Immun. 95: 115-121.
Lückemann L, Stangl H, Straub RH, Schedlowski M, Hadamitzky M (2020). Learned Immunosuppressive Placebo Response Attenuates Disease Progression in a Rodent Model of Rheumatoid Arthritis. Arthritis Rheumatol. 72: 588-597.
Hadamitzky M, Lückemann L, Pacheco-López G, Schedlowski M. (2020). Pavlovian Conditioning of Immunological and Neuroendocrine Functions. Physiol Rev. 100: 357-405.
Lückemann L, Unteroberdörster M, Martinez Gomez E, Schedlowski M, Hadamitzky M. (2019). Behavioral conditioning of anti-proliferative and immunosuppressive properties of the mTOR inhibitor rapamycin. Brain Behav Immun. 100: 357-405.
Hörbelt T, Martínez-Gómez EM, Hadamitzky M, Schedlowski M, Lückemann L (2019). Behaviorally conditioned immunosuppression with cyclosporine A forms long lasting memory trace. Behav Brain Res. 376: 112208.
Lückemann L, Unteroberdörster M, Kirchof J, Martinez-Gomez EM, Schedlowski M, Hadamitzky M (2017). Applications and limitations of behaviorally conditioned immunopharmacological responses. Neurobiol Learn Mem. 142: 91-98
Lueckemann L, Bösche K, Engler H, Schwitalla JC, Hadamitzky M, Schedlowski M (2016). Pre-exposure to the unconditioned or conditioned stimulus does not affect learned immunosuppression in rats. Brain Behav Immun. 51: 252-7.



